NZZ Podium

May 21 2019 43 mins 2.1k

NZZ-Po­di­um ist die Ver­an­stal­tungs­rei­he der Neu­en Zür­cher Zei­tung AG zu The­men un­se­rer Zeit. In Re­fe­ra­ten und an­schlies­sen­den Dis­kus­sio­nen wer­den Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen aus den Be­rei­chen Po­li­tik, Wirt­schaft, Kul­tur und Wis­sen­schaft er­ör­tert. Jour­na­lis­ten aus dem Hau­se NZZ kom­men mit Ex­per­ten in­ter­na­tio­na­ler Kom­pe­tenz zu­sam­men, um dem Pu­bli­kum aus nächs­ter Nähe Ein­blick in ihre Tä­tig­keit zu ge­ben. NZZ-Po­di­um setzt auf Qua­li­tät. Dies be­trifft so­wohl das Pro­gramm wie des­sen Durch­füh­rung. Ei­ner­seits sol­len ak­tu­el­le Pro­ble­me und Sach­la­gen aus­ge­leuch­tet wer­den, wel­che die all­ge­mei­ne Öffent­lich­keit be­schäf­ti­gen. An­der­seits geht es zu­gleich dar­um, ver­tief­te Ana­ly­sen im Sin­ne nach­hal­ti­ger Wis­sens­bil­dung zu bie­ten. Al­les, was die NZZ als Zei­tung cha­rak­te­ri­siert – Kennt­nis

































































NZZ Podium – Die Zukunft der Mobilität – Referat
Sep 23 2016 18 mins  
Je mehr der Glo­bus kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nisch zu­sam­men­wächst, des­to aus­ge­präg­ter wird auch der Drang nach phy­si­scher Mo­bi­li­tät. Die­ser um­fasst die Be­schleu­ni­gung und Ver­dich­tung des welt­wei­ten Wa­ren- und Per­so­nen­ver­kehrs, aber auch das Be­dürf­nis, sich in klein­räu­mi­gen Ver­hält­nis­sen zweck­mäs­sig be­we­gen zu kön­nen. Die Ro­man­tik des pfer­de­star­ken Un­ter­wegs­seins ist un­ge­bro­chen, doch wo sich vie­le gleich­zei­tig auf den Weg ma­chen, herrscht bald ein­mal Stau. Zwar wer­den in den wach­sen­den Städ­ten Ver­kehrs­in­fra­struk­tu­ren ste­tig aus­ge­baut, doch führt die Tren­nung von Wohn­ort und Ar­beits­platz zu Pend­ler­strö­men. Die Stras­sen­bahn und das Velo er­le­ben eine Re­nais­sance; die Be­nut­zung des öf­fent­li­chen Ver­kehrs wird ge­för­dert, Car-Sharing be­lohnt und der mo­to­ri­sier­te In­di­vi­du­al­ver­kehr mög­lichst un­at­trak­tiv ge­macht. Der­weil hal­ten neue Busi­ness­mo­del­le wie Uber oder neue Tech­no­lo­gi­en wie Elek­tro-au­tos und selbst­fah­ren­de Au­tos Ein­zug. Eine wei­te­re Her­aus­for­de­rung stellt dar, dass die schö­ne neue Welt der Mo­bi­li­tät auch den Kri­te­ri­en von ver­stärk­tem Um­welt­schutz und mass­vol­lem En­er­gie­ver­brauch ge­nü­gen muss.


NZZ Podium – Die Zukunft der Mobilität – Diskussion
Sep 23 2016 65 mins  
Je mehr der Glo­bus kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nisch zu­sam­men­wächst, des­to aus­ge­präg­ter wird auch der Drang nach phy­si­scher Mo­bi­li­tät. Die­ser um­fasst die Be­schleu­ni­gung und Ver­dich­tung des welt­wei­ten Wa­ren- und Per­so­nen­ver­kehrs, aber auch das Be­dürf­nis, sich in klein­räu­mi­gen Ver­hält­nis­sen zweck­mäs­sig be­we­gen zu kön­nen. Die Ro­man­tik des pfer­de­star­ken Un­ter­wegs­seins ist un­ge­bro­chen, doch wo sich vie­le gleich­zei­tig auf den Weg ma­chen, herrscht bald ein­mal Stau. Zwar wer­den in den wach­sen­den Städ­ten Ver­kehrs­in­fra­struk­tu­ren ste­tig aus­ge­baut, doch führt die Tren­nung von Wohn­ort und Ar­beits­platz zu Pend­ler­strö­men. Die Stras­sen­bahn und das Velo er­le­ben eine Re­nais­sance; die Be­nut­zung des öf­fent­li­chen Ver­kehrs wird ge­för­dert, Car-Sharing be­lohnt und der mo­to­ri­sier­te In­di­vi­du­al­ver­kehr mög­lichst un­at­trak­tiv ge­macht. Der­weil hal­ten neue Busi­ness­mo­del­le wie Uber oder neue Tech­no­lo­gi­en wie Elek­tro-au­tos und selbst­fah­ren­de Au­tos Ein­zug. Eine wei­te­re Her­aus­for­de­rung stellt dar, dass die schö­ne neue Welt der Mo­bi­li­tät auch den Kri­te­ri­en von ver­stärk­tem Um­welt­schutz und mass­vol­lem En­er­gie­ver­brauch ge­nü­gen muss.















NZZ Podium - Investieren - wie weiter? - Referat
Mar 22 2016 16 mins  
Seit dem Jahr 2009 be­trei­ben die füh­ren­den No­ten­ban­ken in Re­ak­ti­on auf die Fi­nanz­kri­se eine ul­tra-ex­pan­si­ve Geld­po­li­tik, mit Null­zins­ni­veau und auf Hoch­tou­ren lau­fen­den No­ten­pres­sen. Zeit­wei­se be­fan­den sich die rea­len Zin­sen, also die Zin­sen un­ter Be­rück­sich­ti­gung der In­fla­ti­on, im ne­ga­ti­ven Ter­rain. Dies be­deu­tet, dass Spa­rer kalt ent­eig­net wer­den, weil die ef­fek­ti­ve Kauf­kraft des Er­spar­ten schrumpft. In man­chen Län­dern, dar­un­ter in der Schweiz, ha­ben die No­ten­ban­ken in­zwi­schen so­gar no­mi­nal ne­ga­ti­ve Zin­sen für in­sti­tu­tio­nel­le Markt­teil­neh­mer ein­ge­führt. Soll­te die Geld­po­li­tik noch ex­tre­mer wer­den, könn­ten der­lei Mass­nah­men ir­gend­wann auch Pri­vat­an­le­ger tref­fen. Längst wird so­gar über ein Ver­bot von Bar­geld of­fen dis­ku­tiert. Zwar hat die ame­ri­ka­ni­sche Zen­tral­bank im De­zem­ber die Zins­wen­de ein­ge­läu­tet, doch das Ni­veau dürf­te noch lan­ge äus­serst nied­rig blei­ben. Für Spa­rer und alle künf­ti­gen Rent­ner sind das sehr schlech­te Nach­rich­ten, denn das bei­sei­te­ge­leg­te Geld wirft kaum Ren­di­te ab – es sei denn, man in­ves­tiert in ris­kan­te­re An­la­ge­klas­sen. Güns­ti­ge An­la­gen gibt es in­zwi­schen kaum noch. So­wohl pri­va­te als auch in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren be­fin­den sich in ei­nem kaum auf lös­ba­ren Di­lem­ma.


NZZ Podium - Investieren - wie weiter? - Diskussion
Mar 22 2016 61 mins  
Seit dem Jahr 2009 be­trei­ben die füh­ren­den No­ten­ban­ken in Re­ak­ti­on auf die Fi­nanz­kri­se eine ul­tra-ex­pan­si­ve Geld­po­li­tik, mit Null­zins­ni­veau und auf Hoch­tou­ren lau­fen­den No­ten­pres­sen. Zeit­wei­se be­fan­den sich die rea­len Zin­sen, also die Zin­sen un­ter Be­rück­sich­ti­gung der In­fla­ti­on, im ne­ga­ti­ven Ter­rain. Dies be­deu­tet, dass Spa­rer kalt ent­eig­net wer­den, weil die ef­fek­ti­ve Kauf­kraft des Er­spar­ten schrumpft. In man­chen Län­dern, dar­un­ter in der Schweiz, ha­ben die No­ten­ban­ken in­zwi­schen so­gar no­mi­nal ne­ga­ti­ve Zin­sen für in­sti­tu­tio­nel­le Markt­teil­neh­mer ein­ge­führt. Soll­te die Geld­po­li­tik noch ex­tre­mer wer­den, könn­ten der­lei Mass­nah­men ir­gend­wann auch Pri­vat­an­le­ger tref­fen. Längst wird so­gar über ein Ver­bot von Bar­geld of­fen dis­ku­tiert. Zwar hat die ame­ri­ka­ni­sche Zen­tral­bank im De­zem­ber die Zins­wen­de ein­ge­läu­tet, doch das Ni­veau dürf­te noch lan­ge äus­serst nied­rig blei­ben. Für Spa­rer und alle künf­ti­gen Rent­ner sind das sehr schlech­te Nach­rich­ten, denn das bei­sei­te­ge­leg­te Geld wirft kaum Ren­di­te ab – es sei denn, man in­ves­tiert in ris­kan­te­re An­la­ge­klas­sen. Güns­ti­ge An­la­gen gibt es in­zwi­schen kaum noch. So­wohl pri­va­te als auch in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren be­fin­den sich in ei­nem kaum auf lös­ba­ren Di­lem­ma.








«Überwachungskultur» - Referat
Sep 28 2015 21 mins  
Der mo­der­ne Staat soll­te idea­ler­wei­se ein Nacht­wächt­er­staat sein – er hat nicht nur für Si­cher­heit nach in­nen und aus­sen zu sor­gen, son­dern auch die Frei­heit und die Pri­vat­heit sei­ner Bür­ger zu schüt­zen. Hier ver­läuft ein al­tes Span­nungs­feld, das seit den Ter­ror­an­schlä­gen vom 11.Sep­tem­ber 2001 eine neue Bri­sanz er­hal­ten hat. Dass im Zeit­al­ter des World Wide Web al­les und je­des über­wacht wer­den kann, war im­mer klar und ist doch erst durch die Ent­hül­lun­gen des ehe­ma­li­gen NSA-Mit­ar­bei­ters Ed­ward Snow­dens mit je­ner Dring­lich­keit ins Be­wusst­sein der Öffent­lich­keit ge­rückt, die der Pro­ble­ma­tik in ei­ner Welt heik­ler Da­ten­strö­me und wach­sen­der In­ter­net­gi­gan­ten ent­spricht. Eine brei­te De­bat­te über die Le­gi­ti­mi­tät ei­ner to­ta­len Über­wa­chung tut not. Der Em­pö­rung über die aus­ufern­den Über­wa­chungs­prak­ti­ken der ame­ri­ka­ni­schen NSA steht in­des die Tat­sa­che ge­gen­über, dass der In­ter­net­nut­zer in so­zia­len Netz­wer­ken wie Face­book nach wie vor vie­le per­sön­li­che Da­ten sorg­los on­line stellt. Über­wa­chung in­des gibt es nicht nur im Netz, auch der All­tag wird von im­mer mehr Re­gle­men­tie­run­gen und Ein­grif­fen des Staa­tes durch­tränkt. Dem Hang zur To­tal­über­wa­chung der Bür­ger ent­spricht dem wach­sen­den Ruf nach um­fas­sen­der Ver­sor­gung. Dem­ge­gen­über gilt es, die frei­heit­li­chen Rech­te und Pflich­ten des Ein­zel­nen zu stär­ken.



«Überwachungskultur» - Diskussion
Sep 28 2015 64 mins  
Der mo­der­ne Staat soll­te idea­ler­wei­se ein Nacht­wächt­er­staat sein – er hat nicht nur für Si­cher­heit nach in­nen und aus­sen zu sor­gen, son­dern auch die Frei­heit und die Pri­vat­heit sei­ner Bür­ger zu schüt­zen. Hier ver­läuft ein al­tes Span­nungs­feld, das seit den Ter­ror­an­schlä­gen vom 11.Sep­tem­ber 2001 eine neue Bri­sanz er­hal­ten hat. Dass im Zeit­al­ter des World Wide Web al­les und je­des über­wacht wer­den kann, war im­mer klar und ist doch erst durch die Ent­hül­lun­gen des ehe­ma­li­gen NSA-Mit­ar­bei­ters Ed­ward Snow­dens mit je­ner Dring­lich­keit ins Be­wusst­sein der Öffent­lich­keit ge­rückt, die der Pro­ble­ma­tik in ei­ner Welt heik­ler Da­ten­strö­me und wach­sen­der In­ter­net­gi­gan­ten ent­spricht. Eine brei­te De­bat­te über die Le­gi­ti­mi­tät ei­ner to­ta­len Über­wa­chung tut not. Der Em­pö­rung über die aus­ufern­den Über­wa­chungs­prak­ti­ken der ame­ri­ka­ni­schen NSA steht in­des die Tat­sa­che ge­gen­über, dass der In­ter­net­nut­zer in so­zia­len Netz­wer­ken wie Face­book nach wie vor vie­le per­sön­li­che Da­ten sorg­los on­line stellt. Über­wa­chung in­des gibt es nicht nur im Netz, auch der All­tag wird von im­mer mehr Re­gle­men­tie­run­gen und Ein­grif­fen des Staa­tes durch­tränkt. Dem Hang zur To­tal­über­wa­chung der Bür­ger ent­spricht dem wach­sen­den Ruf nach um­fas­sen­der Ver­sor­gung. Dem­ge­gen­über gilt es, die frei­heit­li­chen Rech­te und Pflich­ten des Ein­zel­nen zu stär­ken.




«Kampf um die Ukraine» - Diskussion
May 29 2015 61 mins  
Wie schwer die Ge­burt ei­ner Na­ti­on von­stat­ten­ge­hen kann, be­kom­men wir der­zeit vor Au­gen ge­führt. In der Re­vo­lu­ti­on des Eu­ro­mai­dan vom Win­ter 2013/​14 be­trat eine neue, eu­ro­pä­isch ge­sinn­te Ge­ne­ra­ti­on die po­li­ti­sche Büh­ne, die das Land in eine De­mo­kra­tie west­li­chen Zu­schnitts um­ge­stal­ten und sich von der rus­si­schen Vor­mund­schaft be­frei­en will. Um die­se für sein au­to­ri­tä­res Re­gime ge­fähr­li­che Ent­wick­lung zu stop­pen, re­gier­te Russ­land Prä­si­dent Pu­tin schnell und mit Ge­walt. Zu­nächst wur­de hand­streich­ar­tig die Krim ok­ku­piert und spä­ter in der Ost­ukrai­ne ein Volks­auf­stand in­sze­niert, der in ei­nen Stell­ver­tre­ter­krieg aus­ar­te­te, bei dem die pro­rus­si­schen Se­pa­ra­tis­ten­dank mas­si­ver rus­si­scher Mi­li­tär­hil­fe ge­gen­über der schlecht aus­ge­rüs­te­ten ukrai­ni­schen Ar­mee die Ober­hand ge­won­nen ha­ben. Der Wes­ten war vom of­fe­nen Bruch des Völ­ker­rechts über­rum­pelt und ant­wor­te­te schliess­lich mit ei­ner Kas­ka­de von Wirt­schafts­sank­tio­nen, die Russ­land mitt­ler­wei­le schwer zu schaf­fen ma­chen. Ob Pu­tin da­mit zu zäh­men ist, bleibt ab­zu­war­ten. So­lan­ge die Ukrai­ne in den blu­ti­gen Klau­en von Pu­tins Macht­in­ter­es­sen bleibt, wird sie po­li­tisch ver­stüm­melt und wirt­schaft­lich am Bo­den blei­ben.


«Kampf um die Ukraine» - Referat
May 29 2015 25 mins  
Wie schwer die Ge­burt ei­ner Na­ti­on von­stat­ten­ge­hen kann, be­kom­men wir der­zeit vor Au­gen ge­führt. In der Re­vo­lu­ti­on des Eu­ro­mai­dan vom Win­ter 2013/​14 be­trat eine neue, eu­ro­pä­isch ge­sinn­te Ge­ne­ra­ti­on die po­li­ti­sche Büh­ne, die das Land in eine De­mo­kra­tie west­li­chen Zu­schnitts um­ge­stal­ten und sich von der rus­si­schen Vor­mund­schaft be­frei­en will. Um die­se für sein au­to­ri­tä­res Re­gime ge­fähr­li­che Ent­wick­lung zu stop­pen, re­gier­te Russ­land Prä­si­dent Pu­tin schnell und mit Ge­walt. Zu­nächst wur­de hand­streich­ar­tig die Krim ok­ku­piert und spä­ter in der Ost­ukrai­ne ein Volks­auf­stand in­sze­niert, der in ei­nen Stell­ver­tre­ter­krieg aus­ar­te­te, bei dem die pro­rus­si­schen Se­pa­ra­tis­ten­dank mas­si­ver rus­si­scher Mi­li­tär­hil­fe ge­gen­über der schlecht aus­ge­rüs­te­ten ukrai­ni­schen Ar­mee die Ober­hand ge­won­nen ha­ben. Der Wes­ten war vom of­fe­nen Bruch des Völ­ker­rechts über­rum­pelt und ant­wor­te­te schliess­lich mit ei­ner Kas­ka­de von Wirt­schafts­sank­tio­nen, die Russ­land mitt­ler­wei­le schwer zu schaf­fen ma­chen. Ob Pu­tin da­mit zu zäh­men ist, bleibt ab­zu­war­ten. So­lan­ge die Ukrai­ne in den blu­ti­gen Klau­en von Pu­tins Macht­in­ter­es­sen bleibt, wird sie po­li­tisch ver­stüm­melt und wirt­schaft­lich am Bo­den blei­ben.


«Die Zukunft des Bankings» - Referat
Apr 13 2015 21 mins  
Im Zuge der Welt­fi­nanz­kri­se nach 2008 hat sich die Ban­ken­welt grund­le­gend ver­än­dert. Wäh­rend die Ban­ken mit Ver­gan­gen­heits­auf­ar­bei­tung und Ge­gen­warts­be­wäl­ti­gung alle Hän­de voll zu tun ha­ben, macht die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung kei­ne Ver­schnauf­pau­se. Das mitt­ler­wei­le auch auf mo­bi­len Ge­rä­ten all­ver­füg­ba­re In­ter­net ist da­bei, die Bran­che auf den Kopf zu stel­len. Wie ge­nau die Di­gi­ta­li­sie­rung des Le­bens das klas­si­sche Ge­schäfts­mo­dell der Ban­ken ver­än­dern wird, ist erst teil­wei­se be­grif­fen. Das wach­sen­de On­line Ban­king etwa droht das her­kömm­li­che Fi­li­al­netz ob­so­let zu ma­chen, was der Kun­den­nä­he ab­träg­lich ist. Das di­gi­ta­le Be­zah­len mit dem Han­dy könn­te nicht nur den Zah­lungs­ver­kehr re­vo­lu­tio­nie­ren und die Kre­dit­kar­te er­set­zen, son­dern auch neue mäch­ti­ge Kon­kur­ren­ten im Kre­dit­ge­schäft wie App­le, Goog­le oder Ama­zon auf den Plan ru­fen. Tra­di­tio­nel­le Ver­mö­gens­ver­wal­ter wer­den zu­neh­mend Kon­kur­renz von Neu­ein­stei­gern mit web­ba­sier­ten An­ge­bo­ten er­hal­ten, die auf Trans­pa­renz und Tief­preis set­zen. So­zia­le Netz­wer­ke stel­len die Rol­le des Kun­den­be­ra­ters in Fra­ge. Wie po­si­tio­nie­ren sich grös­se­re und klei­ne­re Schwei­zer Ban­ken in die­sem kom­ple­xen Um­feld? Wel­che Zu­kunfts­stra­te­gi­en gel­ten ih­nen als ver­heis­sungs­voll?


«Die Zukunft des Bankings» - Diskussion
Apr 13 2015 69 mins  
Im Zuge der Welt­fi­nanz­kri­se nach 2008 hat sich die Ban­ken­welt grund­le­gend ver­än­dert. Wäh­rend die Ban­ken mit Ver­gan­gen­heits­auf­ar­bei­tung und Ge­gen­warts­be­wäl­ti­gung alle Hän­de voll zu tun ha­ben, macht die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung kei­ne Ver­schnauf­pau­se. Das mitt­ler­wei­le auch auf mo­bi­len Ge­rä­ten all­ver­füg­ba­re In­ter­net ist da­bei, die Bran­che auf den Kopf zu stel­len. Wie ge­nau die Di­gi­ta­li­sie­rung des Le­bens das klas­si­sche Ge­schäfts­mo­dell der Ban­ken ver­än­dern wird, ist erst teil­wei­se be­grif­fen. Das wach­sen­de On­line Ban­king etwa droht das her­kömm­li­che Fi­li­al­netz ob­so­let zu ma­chen, was der Kun­den­nä­he ab­träg­lich ist. Das di­gi­ta­le Be­zah­len mit dem Han­dy könn­te nicht nur den Zah­lungs­ver­kehr re­vo­lu­tio­nie­ren und die Kre­dit­kar­te er­set­zen, son­dern auch neue mäch­ti­ge Kon­kur­ren­ten im Kre­dit­ge­schäft wie App­le, Goog­le oder Ama­zon auf den Plan ru­fen. Tra­di­tio­nel­le Ver­mö­gens­ver­wal­ter wer­den zu­neh­mend Kon­kur­renz von Neu­ein­stei­gern mit web­ba­sier­ten An­ge­bo­ten er­hal­ten, die auf Trans­pa­renz und Tief­preis set­zen. So­zia­le Netz­wer­ke stel­len die Rol­le des Kun­den­be­ra­ters in Fra­ge. Wie po­si­tio­nie­ren sich grös­se­re und klei­ne­re Schwei­zer Ban­ken in die­sem kom­ple­xen Um­feld? Wel­che Zu­kunfts­stra­te­gi­en gel­ten ih­nen als ver­heis­sungs­voll?


«Schönheit und Lifestyle» - Diskussion
Mar 18 2015 61 mins  
Wo die Men­schen im­mer mehr aus dem Sinn­kos­mos von Fa­mi­lie, Tra­di­ti­on und Re­li­gi­on her­aus­fal­len, wo sie in ei­ner Ge­sell­schaft der In­di­vi­du­en auf sich selbst ge­stellt und gleich­zei­tig den Be­schleu­ni­gun­gen ei­ner kom­ple­xen und me­di­al ge­präg­ten Mas­sen­ge­sell­schaft un­ter­wor­fen sind, wird der ei­ge­ne Kör­per als Hort des Rea­len im­mer wich­ti­ger. Das äus­sert sich nicht nur im Kult des Es­sens und des Life­sty­les, son­dern auch im Tanz um die Schön­heit, wo­bei die­se nur noch zum Teil als Gabe und im­mer mehr als Er­geb­nis ei­ner An­stren­gung ver­stan­den wird. Ob durch Mode oder durch Ge­schmack, ob durch Fit­ness oder durch ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe – ewi­ge ju­gend­li­che Schön­heit scheint mach­bar ge­wor­den zu sein. Nun ist je­der selbst da­für ver­ant­wort­lich, wie er aus­sieht, und so steht der Ein­zel­ne un­ter ei­nem Schön­heits­druck, dem er sich nur schein­bar frei­wil­lig un­ter­wirft. Die Per­fek­ti­on des äus­se­ren Er­schei­nungs­bil­des wird zur mass­geb­li­chen so­zia­len Wäh­rung. Die Ver­wand­lung der Welt in ei­nen Markt schafft den Zwang zur Sel­ber­ver­wirk­li­chung – zwi­schen An­pas­sung und Ab­gren­zung, Nor­mie­rung und Ex­tra­va­ganz, Kon­sum und Au­then­ti­zi­tät. Der Kör­per wird zu ei­nem Ob­jekt ewi­ger Un­zu­frie­den­heit und zu ei­ner Bau­stel­le stän­di­ger Selbst­op­ti­mie­rung – zur Freu­de der Schön­heits­in­dus­trie.


«Schönheit und Lifestyle» - Referat
Mar 18 2015 20 mins  
Wo die Men­schen im­mer mehr aus dem Sinn­kos­mos von Fa­mi­lie, Tra­di­ti­on und Re­li­gi­on her­aus­fal­len, wo sie in ei­ner Ge­sell­schaft der In­di­vi­du­en auf sich selbst ge­stellt und gleich­zei­tig den Be­schleu­ni­gun­gen ei­ner kom­ple­xen und me­di­al ge­präg­ten Mas­sen­ge­sell­schaft un­ter­wor­fen sind, wird der ei­ge­ne Kör­per als Hort des Rea­len im­mer wich­ti­ger. Das äus­sert sich nicht nur im Kult des Es­sens und des Life­sty­les, son­dern auch im Tanz um die Schön­heit, wo­bei die­se nur noch zum Teil als Gabe und im­mer mehr als Er­geb­nis ei­ner An­stren­gung ver­stan­den wird. Ob durch Mode oder durch Ge­schmack, ob durch Fit­ness oder durch ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe – ewi­ge ju­gend­li­che Schön­heit scheint mach­bar ge­wor­den zu sein. Nun ist je­der selbst da­für ver­ant­wort­lich, wie er aus­sieht, und so steht der Ein­zel­ne un­ter ei­nem Schön­heits­druck, dem er sich nur schein­bar frei­wil­lig un­ter­wirft. Die Per­fek­ti­on des äus­se­ren Er­schei­nungs­bil­des wird zur mass­geb­li­chen so­zia­len Wäh­rung. Die Ver­wand­lung der Welt in ei­nen Markt schafft den Zwang zur Sel­ber­ver­wirk­li­chung – zwi­schen An­pas­sung und Ab­gren­zung, Nor­mie­rung und Ex­tra­va­ganz, Kon­sum und Au­then­ti­zi­tät. Der Kör­per wird zu ei­nem Ob­jekt ewi­ger Un­zu­frie­den­heit und zu ei­ner Bau­stel­le stän­di­ger Selbst­op­ti­mie­rung – zur Freu­de der Schön­heits­in­dus­trie.



«Neue Bedrohungslagen - Welche Sicherheitspolitik brauchen wir?» - Referat
Nov 05 2014 22 mins  
Vor dem Hin­ter­grund der Be­dro­hung durch Ter­ro­ris­mus, Waf­fen­pro­li­fe­ra­ti­on und Gross­ver­bre­chen so­wie durch Cy­ber­an­grif­fe auf neur­al­gi­sche Ein­rich­tun­gen von Staat und Pri­vat­wirt­schaft über­ar­bei­ten man­che Staa­ten zur­zeit ihre si­cher­heits­po­li­ti­schen Kon­zep­te. Die Or­ga­ni­sa­ti­on des Si­cher­heits­in­stru­men­ta­ri­ums und die Pla­nung für Ein­sät­ze in aus­ser­or­dent­li­chen La­gen sind an­spruchs­voll, gilt es sich doch auf ein viel­fach dif­fu­ses Ri­si­ko- und Ge­fah­ren­spek­trum aus­zu­rich­ten. Im Ge­gen­satz zur Zeit des Kal­ten Krie­ges, als die Si­cher­heits­po­li­tik schwer­ge­wich­tig durch Streit­kräf­te be­stimmt wur­de, kön­nen Kon­flik­te und Kri­sen ge­gen­wär­tig viel­fach nur im en­gen Ver­bund von nach­rich­ten­dienst­li­chen, di­plo­ma­ti­schen, po­li­zei­li­chen und wirt­schaft­li­chen, aber auch mi­li­tä­ri­schen Mit­teln be­wäl­tigt wer­den. Und eben­so ent­schei­dend ist die in­ter­na­tio­na­le Ko­ope­ra­ti­on. Denn kein Staat ist mehr in der Lage, den welt­weit ver­floch­te­nen Ter­ror­grup­pen und der or­ga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­tät mit ei­ge­nen Res­sour­cen ent­ge­gen­zu­tre­ten oder Mi­gra­ti­ons­strö­me auf­zu­fan­gen, die nach dem Zer­fall fra­gi­ler Staa­ten aus­ge­löst wer­den.


«Neue Bedrohungslagen - Welche Sicherheitspolitik brauchen wir?» - Diskussion
Nov 05 2014 66 mins  
Vor dem Hin­ter­grund der Be­dro­hung durch Ter­ro­ris­mus, Waf­fen­pro­li­fe­ra­ti­on und Gross­ver­bre­chen so­wie durch Cy­ber­an­grif­fe auf neur­al­gi­sche Ein­rich­tun­gen von Staat und Pri­vat­wirt­schaft über­ar­bei­ten man­che Staa­ten zur­zeit ihre si­cher­heits­po­li­ti­schen Kon­zep­te. Die Or­ga­ni­sa­ti­on des Si­cher­heits­in­stru­men­ta­ri­ums und die Pla­nung für Ein­sät­ze in aus­ser­or­dent­li­chen La­gen sind an­spruchs­voll, gilt es sich doch auf ein viel­fach dif­fu­ses Ri­si­ko- und Ge­fah­ren­spek­trum aus­zu­rich­ten. Im Ge­gen­satz zur Zeit des Kal­ten Krie­ges, als die Si­cher­heits­po­li­tik schwer­ge­wich­tig durch Streit­kräf­te be­stimmt wur­de, kön­nen Kon­flik­te und Kri­sen ge­gen­wär­tig viel­fach nur im en­gen Ver­bund von nach­rich­ten­dienst­li­chen, di­plo­ma­ti­schen, po­li­zei­li­chen und wirt­schaft­li­chen, aber auch mi­li­tä­ri­schen Mit­teln be­wäl­tigt wer­den. Und eben­so ent­schei­dend ist die in­ter­na­tio­na­le Ko­ope­ra­ti­on. Denn kein Staat ist mehr in der Lage, den welt­weit ver­floch­te­nen Ter­ror­grup­pen und der or­ga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­tät mit ei­ge­nen Res­sour­cen ent­ge­gen­zu­tre­ten oder Mi­gra­ti­ons­strö­me auf­zu­fan­gen, die nach dem Zer­fall fra­gi­ler Staa­ten aus­ge­löst wer­den.























































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