Touchpoint: Wie geht es weiter bei Kleinanzeigen.de?


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Jul 05 2023 28 mins   4
CEO Paul Heimann im Interview

Neuer Name, gleiches Prinzip: Der reichweitenstärkste C2C-Marktplatz Deutschlands heißt seit rund einem Monat "Kleinanzeigen" und hat sich damit endgültig von seinen Anfängen als eBay-Tochter emanzipiert. Die Umbenennung ging reibungslos vonstatten, trotz des großen technischen Aufwands und begleitet von einer deutschlandweiten Werbekampagne. "Wir haben auf die Umbenennung und die damit einhergehende Neupositionierung, mit der wir Second Hand als valide Alternative zum klassischen E-Commerce positionieren wollten, viel positives Nutzerfeedback bekommen", sagt CEO Paul Heimann. "Es gab einen kleinen Dip bei den Visits, aber der viel deutlich kleiner aus als wir befürchtet hatten."
Größere Probleme machte Kleinanzeigen da schon die Betrugsserie, für die sich Kriminelle, die auf der Plattform Nutzer um über eine Million Euro geprellt hatten, aktuell vor Gericht verantworten müssen. "Wir versuchen es solchen Betrügern durch automatische Prozesse schwer zu machen, die Unregelmäßigkeiten auf der Plattform aufspüren", so Heimann. "Unfehlbar sind diese aber leider nicht." Deshalb rollt Kleinanzeigen gerade die 2-Faktor-Zertifizierung aus und versucht sein hauseigenes Bezahlsystem, das Käufer auch vor Betrügern schützen soll, noch mehr Nutzern schmackhaft zu machen.
Was Heimann mit Kleinanzeigen.de noch vor hat und wie stark die Plattform bereits von gewerblichen Verkäufern genutzt wird, verrät er im Touchpoint-Interview.